Alte Herren

Die Alten Herren

Alt-Herren-Mannschaften des SV Breinig nehmen seit Mitte der 60er Jahre am regelmäßigen Spielbetrieb teil und seit den End-Siebzigern wird auch jährlich im Sommer um die Krone des Stadtmeisters gekämpft. Später folgte noch die Aufnahme einer jährlichen Hallenstadtmeisterschaft in den Rahmenterminplan. Aus beiden Veranstaltungen geht die Vertretung des SV häufig als Sieger hervor.

Bei dieser Abteilung steht natürlich der Spaß im Vordergrund, wenn dem Zuschauer das ein oder andere Mal auch ein anderer Eindruck vermittelt wird. Neben den sportlichen Wettkämpfen äußert sich dies vor allem in gemeinsamen Fahrten. So tritt man i.d.R. stets an einem Frühlingswochenende zu einer Kölschwanderung an, die dem Charakter einer echten Wanderung allerdings nicht ganz gerecht wird. Im Sommer gab es lange Jahre einen Grilltag und zum Jahresabschluss das Oktoberfest. Zuvor geht es meist per Bus für ein Wochenende an die Ahr oder Mosel. Hierbei muss man zugeben, dass (auch hier) der Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt und die alljährlichen Reisen meist noch lange in Erinnerung bleiben. So endete einer dieser Ausflüge Mitte der 90er auf der Standspur der Autobahn, da das Busunternehmen auf der Rückreise von Altenahr die Restbenzinmenge wohl zu optimistisch eingeschätzt hatte. Der Fahrer hatte alle Hände voll zu tun, die gutgemeinten Ratschläge der Reisenden wohlwollend umzusetzen bzw. zu entkräften und seine Fahrgäste von der Fahrbahn fernzuhalten. Hätte es damals schon Internet mit YouTube oder MyVideo gegeben, die überregionale Verbreitung dieses “Events“ wäre garantiert gewesen.

Sah man in der Vergangenheit das Mitwirken in der Alt-Herren-Mannschaft noch als krönenden Abschluss der Karriere und freute sich auf jedes Spiel, kann man vermehrt (nicht nur beim SV) eine negative Entwicklung beobachten. Gerade durch die vielen Alternativen in der Freizeitbeschäftigung fällt es immer schwerer am Wochenende elf Spieler zusammen zu bekommen. Mehrere umliegende Vereine sind fusioniert oder haben den Spielbetrieb gar gänzlich eingestellt. Unter der Regie von Bruno Utecht, Kurt Trümpener, Franz-Josef Schnitzler, Ernst Korr, Dieter Ganser oder Günter Helbing kannte man diese Probleme seit Gründung dieser Abteilung in diesem Ausmaß noch nicht.

   
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